Dieses Whitepaper präsentiert die Ergebnisse einer kanadischen Studie, die den beruflichen Kontakt von Gesundheitsfachkräften mit antineoplastischen Arzneimitteln anhand messbarer Urinkonzentrationen von Cyclophosphamid untersucht. Antineoplastika sind hochgefährliche Substanzen, deren Exposition schwere gesundheitliche Folgen haben kann – darunter Erbgutveränderung, reproduktionstoxische Effekte und ein erhöhtes Krebsrisiko. Ziel der Studie ist es daher, zu bestimmen, in welchem Ausmaß Mitarbeiter verschiedener Berufsgruppen mit diesen Wirkstoffen belastet sind, und welche Faktoren die Höhe dieser Kontamination beeinflussen.
Quelle: Hon, C. Y., Teschke, K., Shen, H., Demers, P. A., Venners, S. (2015). Antineoplastic drug contamination in the urine of Canadian healthcare workers. International Archives of Occupational and Environmental Health, 88(7), 933-941.
