Peripher eingeführte Zentralkatheter (PICC) sind in der modernen medizinischen Praxis unverzichtbar, da sie einen zuverlässigen venösen Zugang für Patienten bieten, die eine langfristige intravenöse Therapie benötigen. Im Folgenden geben wir einen Überblick über unseren Leitfaden zur PICC-Pflege und -Wartung.
Intravaskuläre Therapien
Desinfektion und Pflege von nadelfreien Konnektoren (NFK)
32% der peripheren intravenösen Katheter und 36% der zentralvenösen Katheter (ZVK) erleiden Okklusionen, was zu Verzögerungen in der Behandlung, erhöhtem Infektionsrisiko, Katheterversagen und folglich zum Austausch des Katheters führt.
Eine angemessene Pflege und Desinfektion der intravenösen Zugänge, insbesondere des nadelfreien Konnektors, wird helfen, diese Probleme zu reduzieren.
Kennen Sie die 5 entscheidenden Vorteile eines Midline-Katheters?
Midline-Katheter wurden in den 1950er Jahren eingeführt, um die Lücke zwischen peripheren intravenösen Kathetern (pVKs) und zentralen Venenkathetern zu schließen, und bieten heute eine „Zwischenlösung“ für mittelfristige intravenöse Therapien, indem sie die Notwendigkeit häufiger Kanülenwechsel reduzieren und weniger personelle Ressource sowie Kosten erfordern.
Blutentnahme über einen Midline-Katheter: möglich oder nicht?
Ein Vorteil eines zentralvenösen Zugangs ist die Möglichkeit wiederholter Blutentnahmen. Der Midline-Katheter, als wertvolle Ressource in der peripheren intravenösen Therapie, kann einen zentralvenösen Katheter (ZVK) aufgrund vaskulärer Erschöpfung ersetzen, wirft jedoch Fragen zur Blutentnahme auf. Sein Durchmesser, seine Lage und mögliche Komplikationen können das Blutentnahmeverfahren beeinflussen und bei medizinischem Fachpersonal Verwirrung stiften.
Die Vorteile des Midline-Kathetern für DIVA-Patienten
Traditionelle Methoden wie periphere Venenverweilkanülen (pVK) führen bei DIVA-Patienten häufig zu Komplikationen.
Wirtschaftlichkeit und Kosteneffizienz: Midline Katheter, eine kluge Investition?
Midline-Katheter bieten eine Lösung Gesundheitswesen Kosten zu kontrollieren und bestmögliche Patientenversorgung zu gewährleisten.
RaPeVA-Methode in der Sonographie: Venöse Beurteilung und Punktionstechnik
Die Mehrheit der Patienten in der Notaufnahme erhält einen peripheren intravenösen Zugang, oft in Eile und suboptimal platziert. Nach Stabilisierung kann ein geeigneterer Zugang gewählt werden, der die verordnete Therapie ermöglicht. Faktoren wie Krankengeschichte, Komorbiditäten, Kontraindikationen, verfügbare Venen, Diagnose und Behandlungsdauer bestimmen das Zugangsrisiko. Fachkräfte mit Ultraschallkenntnissen können die RaPeVA-Methode zur Venenbewertung und -auswahl nutzen.
Patientenerfahrung: Midline-Katheter
Maria Schmidt ist eine 59-jährige Lehrerin, die seit vielen Jahren an einer chronischen Krankheit leidet, die regelmäßig einen venösen Gefäßzugänge erforderlich macht.
Wie wird der Midline-Katheter verwendet? Platzierungs- und Pflegeprotokoll!
Der Midline-Katheter wird in Deutschland immer häufiger eingesetzt, da er das Management des vaskulären Zugangs für mittelfristige Therapien verbessert. Seine Platzierung erfordert geschultes Personal, während Handhabung und Pflege bestimmte Anforderungen erfüllen müssen, um eine sichere Therapie zu gewährleisten.
Verwendung geschlossener Sicherheitssysteme bei der Verabreichung von CMR-Medikamenten zur Reduzierung des Risikos einer berufsbedingten Exposition
Ärzte und onkologische Pflegefachkräfte, die eine Chemotherapie vorbereiten und verabreichen, sind potenziellen Kontaminationsrisiken im Zusammenhang mit zytotoxischen Arzneimitteln ausgesetzt. Diese Risiken können gesundheitliche Auswirkungen haben, die von kurzfristigen Symptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen usw. bis hin zu schwerwiegenderen Erkrankungen wie Krebs und Fortpflanzungsproblemen reichen.
Wie vermeidet man Katheter-assoziierte Infektionen?
Infektionen an der Einführungsstelle von vaskulären Kathetern sind schwerwiegende Komplikationen, die die Patientenbelastung erhöhen und Krankenhausaufenthalte verlängern. In diesem Beitrag fassen wir evidenzbasierte Empfehlungen zur Minimierung dieser Infektionen zusammen, da sie durch einfache Maßnahmen vermieden oder drastisch reduziert werden können.
Verabreichung von Chemotherapien – Unterscheidung zwischen nadelfreien Konnektoren (NFK) und geschlossenen Systemen (CSTD)
CSTDs sind den nadelfreien Konnektoren (NFK) ähnlich, dennoch gibt es Unterschiede. Welche das sind und in welchem Bereich CSTDs hauptsächlich eingesetzt werden beschreibt dieser Blogbeitrag.
Vermeidung von Okklusionen bei vollständig implantierten Gefäßzugängen
Eine der häufigsten Komplikationen im Zusammenhang mit vaskulären Zugängen ist die Okklusion, also der Verschluss des Katheters. Eine Okklusion führt dazu, dass die Behandlung entweder abgebrochen werden muss oder nicht stattfinden kann, was sich wiederum negativ auf die Behandlungsergebnisse auswirken kann.
Risiken bei der Verabreichung einer Chemotherapie in der onkologischen Ambulanz
Zu viele Patienten erhalten in der onkologischen Ambulanz ihre Chemotherapie. Pflegekräfte sind dabei einem Umfeld mit erheblicher Gesundheitsbelastung ausgesetzt, da Zytostatika bei der Krebsbehandlung eingesetzt werden.
Nadelfreie Konnektoren und wann sie verwendet werden
Nadelfreie Konnektionssysteme sind eines der Werkzeuge, die dazu beitragen können Komplikationen zu reduzieren. Dabei ist es jedoch entscheidend, eine geeignete Wahl des nadelfreien Konnektors zu treffen und eine angemessene Pflege durchzuführen.
Die sichere Anwendung eines peripher eingeführten Zentralkatheters (PICC)
Die Verwendung von PICCs hat in den letzten Jahren zugenommen und ist mittlerweile in vielen Fachbereichen sowohl im stationären als auch im außerklinischen Bereich zu finden. Obwohl es sich um einen Katheter handelt, der zur Verbesserung der Patientenversorgung beiträgt, ist er mit potenziellen Komplikationen verbunden, die sich jedoch vermeiden lassen.
6 Schlüsselaspekte zur richtigen Handhabung und Pflege eines ZVK
In Krankenhäusern gehören zentralvenöse Katheter (ZVK) zu den am häufigsten verwendeten medizinischen Produkten. Dennoch können sie potenzielle Komplikationen mit sich bringen. Um diese zu vermeiden, ist eine korrekte Pflege und Handhabung der Katheter von entscheidender Bedeutung.
PICC – Peripher eingeführter Zentralkatheter – Die wichtigsten Fakten
In den letzten Jahrzehnten hat es erhebliche wissenschaftliche Fortschritte in Technologie und Techniken im Bereich des vaskulären Zugangs gegeben. Diese Fortschritte betreffen sowohl die Insertionstechniken als auch das Post-Insertion-Management von Vascular Access Devices (VADs). Der PICC im Vergleich zu anderen Langzeit-Gefäßzugängen.
Gefahrstoffsicherheit: Aufklärung hinsichtlich der Verwirrung um geschlossene Systeme
Risiken im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber gefährlichen Arzneimitteln, wie sie z.B. bei der Chemotherapie verwendet werden, wurden gut dokumentiert. Krankenschwestern und -pfleger, die Zytostatika verabreichen, sind einem besonders hohen Expositionsrisiko ausgesetzt.
Der Broviac-/Hickman-Katheter: Was ist das und wozu dient er?
Der Broviac-/Hickman-Katheter ist ein teilimplantierbarer, getunnelter zentralvenöser Katheter.
Patienten Erfahrungsbericht – Meine Erfahrung mit dem PICC-Line Katheter
Ingo möchte seine Erfahrungen mit dem PICC mit anderen Patienten teilen und ihnen Mut machen für die Therapie.
Frei im Alltag, schnell und easy – intravenöse Antiinfektivatherapie im ambulanten Rahmen
Um die Vorzüge unserer ambulanten parenteralen Antiinfektivatherapie ausschöpfen zu können, ist ein sicherer venöser Zugang unabdingbar. PICC- und...
Erhöhtes Thromboserisiko mit PICCs – Mythos oder Fakt?
Wer sich schon einmal mit dem peripher inserierten zentralvenösen Katheter (PICC) beschäftigt hat, trifft im Internet schnell auf die Aussagen „PICC-Katheter mit erhöhtem Thromboserisiko“ oder „PICC: Thrombose deutlich häufiger“. Aber stimmen diese Aussagen wirklich?






















